Reggae in Deutschland

Helmut Philipps, einer der Autoren des Buches " Reggae in Deutschland", eröffnet den letzten Festivaltag mit einer Lesung.

Olaf Karnik und Helmut Philipps haben sich auf sie Suche nach den Ursprüngen gemacht und stellen in ihrem Buch zum ersten Mal die wichtigsten Artists, Platten, Produzenten, Labels und Sound Systems aus Deutschland vor.

Den ersten "richtigen" Reggae aus Deutschland gab es Anfang der 80er. In Magdeburg gründete sich "Reggae Play", in Westdeutschland beinahe zur selben Zeit die "Taugenixe". Doch in den Medien fand deutscher Reggae noch keinen Widerhall - der Sound galt weiterhin als Synonym für Bob Marley, Kiffen und Exotik. Erst mit Gentleman und den ersten deutschen Sound Systems (DJ-Crews), die den neuen Dancehall-Sound propagierten, sollte sich das ändern. Heute verbringen deutsche Reggae-Musiker viele Monate im Jahr auf Jamaika und nehmen dort ihre Platten auf. Umgekehrt kommen Jamaikaner nach Deutschland und produzieren hier Musik.

Das Weedbeat Festival bietet seit Beginn eine Plattform für Reggae aus Deutschland.
Helmut Phillips wird auf dem diesjährigen Festival den Besuchern etwas über dieses Phänomen erzählen.

Zum Autor :
Helmut Philipps lebt in Dortmund, arbeitet seit vielen Jahren als Tontechniker bei Götz Alsmann und schreibt regelmäßig für das Reggaemagazin »Riddim«. Er selbst gehört zu den Pionieren der Reggae-Szene in Deutschland und hat schon sehr früh selbst als Produzent gearbeitet.

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